Praktikanten

Name: Peter Schwarze

Studiengang: Geschichte und Politische Wissenschaft

Universität: Leibniz Universität Hannover

Praktikumsdauer: 08.03.2010 – 30.06.2010

1) Systematisierung und digitale Erfassung der Blibliothek des Panzermuseums

Das Panzermuseum verfügt über eine kleine Bibliothek und ein Spezialarchiv, das vor allen Dingen auf Dienstvorschriften basiert. Beide Bestände sind nur rudimentär systematisiert und noch gar nicht digital erfasst.  Herr Schwarze wird im Rahmen seines Praktikums eine Systematisierung für beide Bestände entwickeln. In einem zweiten Schritt wird die digitale Erfassung dieser Systematik mit einer Bibliothekssoftware etabliert (Grundsätze, Workflow, erste Eingaben). Am Ende soll ein geschlossenes System stehen, das an die nächsten Praktikantinnen und Praktikanten übergeben werden kann, die dann die Erfassung der mehreren hundert Bände durchführen.

2) Umsetzung der Neubeschilderung der Exponate

Die Exponate im Panzermuseum werden neu beschildert. Dazu ist bereits ein Konzept für den neuen Typus Schild entwickelt worden. Herr Schwarze wird als Teil seines Projektes nun einen Workflow entwickeln, wie diese Schilder zur endgültigen Produktion gelangen können. Dies umfasst eine Einarbeitung in das DTP-Programm Scribus, die Verwaltung der Exponats-Datensätze, Integration völlig neuer Exponatstexte,  Recherche von gemeinfreiem Fotomaterial, Übertrag der Daten von den alten Schildern und Übersetzung in die englische Sprache. Am Ende soll ein geschlossenes System stehen, das an die nächsten Praktikantinnen und Praktikanten übergeben werden kann, die dann die Produktion von über 150 Schildern durchführen.

3) Erstellung von Bibliographien zur NVA und Unternehmen “Zitadelle”

Um in Zukunft schneller auf spezifisches Wissen zurückgreifen zu können, erstellt Herr Schwarze jeweils eine Bibliographie über die Nationale Volksarmee der DDR, und eine Bibliographie über das Unternehmen “Zitadelle”. Dabei soll die erschlossene Literatur nicht nur aufgelistet, sondern auch gesichtet und in Form von kleinen Abstracts bzw. Kommentaren beschrieben werden. Dadurch soll das Finden von passender Literatur beschleunigt werden.

4) Bildbestückung der Homepage / kleinere Aufgaben

Für den Bereich “Dauerausstellung” wird Herr Schwarze eine ganze Reihe Fotos schießen und hochladen, um den Bereich medial aufzuwerten. Daneben werden sich immer wieder kleinere Aufgaben ergeben, die es abzuarbeiten gilt. Beispielsweise die genaue Recherche und anschließende Spezifikation von Exponaten wie dem M4 Sherman.

Name: Nino Murgo

Studiengang: Neuere und Neueste Geschichte/ Alte Geschichte/ Religionswissenschaften

Universität: Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Praktikumsdauer: 01.06.2010 – 31.07.2010

1) Konzeptionelle Erarbeitung für die Gestaltung des Themenbereiches: Die Panzerwaffe der jungen Bundeswehr

Um die Thematik der Panzerwaffe der jungen Bundeswehr dem Besucher näher zubringen, ist es Ziel dieses Projektes einen Themenbereich zu erstellen, welcher sich mit der Entwicklung und Organisation der jungen deutschen Panzerwaffe in den ersten 20 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Das Projekt soll sich dabei nicht nur für rein technischen Entwicklungen interessieren, sondern soll auch die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe ergründen und dem Besucher vermitteln.

2) Videoprojekt „Panzer des Monats“

Im Rahmen der medialen Aufwertung des Panzermuseums soll zusätzlich über das Internet das Museum einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. In diesem Sinne soll mit Hilfe eines Videoprojektes bestimmte Exponate im Monat online vorgestellt werden. Herr Murgo wird im Rahmen seines Praktikums für dieses Projekt ein Konzept erarbeiten, welches als Grundlage für die nächsten Praktikantinnen und Praktikanten dienen soll.

3) Umsetzung der Neubeschilderung der Bereichsinformationen

Einzelne Ansammlungen von Exponaten oder Informationen des Panzermuseums sind thematisch auf bestimmte Bereiche hin angeordnet. Diese Informationen sollen dem Besucher einen kurzen thematischen Überblick liefern und darüber hinaus die Verbindung  zwischen den dargestellten Inhalten kurz darlegen. Zu diesem Zweck wird Herr Murgo eine Neubeschilderung dieser Bereichsinformationen vornehmen, um die thematischen Zusammenhänge der Exponate besser verdeutlichen zu können.

Name: Michael Fiedler

Studiengang: Fächerübergreifender Bachelor (Geschichte und Mathematik)

Universität: Leibniz Universität Hannover

Praktikumsdauer: 18.05.2010-25.06.2010

1) Beschilderung der Exponate

Es werden die technischen sowie historischen Details des Ausstellungsstückes erarbeitet. Bei der Beschriftung der Plakate wird besonderes Augenmerk auf die allgemeine Verständlichkeit und den historischen Kontext der Exponate gelegt. Dies zielt insbesondere darauf ab neben den technischen Details, dem Besucher in erster Linie das historische Umfeld des Exponats nahezubringen. Historische Fotografien sollen die Beschreibung des Exponates abrunden.

2) Vervollständigung der Homepage

Die mediale Präsenz des Museum soll vor allem auch durch das Internet gestärkt werden. Das Internet wird dem interessierten Leser und Besucher einige Einblicke in das Umfeld des DPM liefern und die Geschichte der Stadt Munster, sowie die des Panzermuseum aufarbeiten. Dabei liegt großes Augenmerk auf der historischen Exaktheit, sowie der Verständlichkeit.

3) Werbung des Museums in Großstädten

Das DPM zählt mit über 80.000 Besuchern pro Jahr zu den meist besuchten Nationalmuseen in Deutschland. Trotzdem will das Panzermuseum noch mehr Menschen erreichen und diese für Geschichte begeistern. Deshalb ist es vor allem wichtig auch in Großstädten wie Hamburg, Bremen und Hannover aktiv für das Museum zu werben. Deshalb strebt das DPM in naher Zukunft an durch Plakatierungen und Schriftzüge im Nahverkehr der Großstädte präsent zu sein. Damit sollen aktiv interessierte Menschen, egal ob jung oder alt begeistert und ins Panzermuseum nach Munster gelockt werden.